Schutzdienst

Der Schutzhundsport nennt sich jetzt Vielseitigkeitsprüfung Gebrauchshund (VPG) und untergliedert sich in drei Abteilungen: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Im Schutzdienst hat der Hund einen sogenannten Helfer/ “Angreifer” unter anderem zu stellen, seine Flucht zu verhindern, Angriffe abzuwehren sowie seinen Führer zu sichern, während dieser den Helfer durchsucht und abführt. Hier gehört es mit zur Ausbildung, dass der Hund lernt, in bestimmten Situationen energisch und fest zuzubeißen und den Griff auf Kommando sofort zu lösen. Ziel ist also die Führigkeit des Hundes und die Kontrolle des Hundeführers trotz hoher Trieblage.

Wichtig ist hierbei anzumerken, dass die Hunde über ihren Spiel- und Beutetrieb ausgebildet und nicht aggressiv gemacht werden!

Voraussetzung für die Teilnahme aller Abteilungen ist das Bestehen der Begleithundprüfung.

Der Schutzhundsport stellt nicht nur höchste Anforderungen an den Hund und seinen Ausbilder sondern auch an dessen Verantwortungsbewusstsein.